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Rezensionen

Meine Bücher und ich. Wie kam ich zum Buch?

Fast jeder Mensch fängt eines Tages an zu lesen. In der Schule. In irgendeinem Unterricht. In der Republik soll es mehrere Millionen Analphabeten geben. Eigentlich unvorstellbar.

erleben-schreiben-vortragenerleben-schreiben-vortragenlesen-wissen-könnenlesen-wissen-könnenMein Vater ist Verlagsdirektor gewesen und hatte einen riesigen Schrank voller Bücher. Als Kind habe ich die vielen, oft kostbar gebundenen Bücher bestaunt. Ich konnte mir nicht vorstellen, was man mit soviel Büchern macht. Warum man sie sammelt. Ungefähr 1958 bekam ich ein Buch in die Hand, das im alten Ägypten spielte. UARDA. Von Georg Ebers, Th. Knaur Nachf. Verlag. Dieses Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich anfing kulturgeschichtliche Romane zu lesen und zu sammeln. In meinem Wohnzimmer stehen heute etwa 500 Bücher. Kulturgeschichte. Sachbücher. Lexika. Märchenbücher. Einen großen Teil meines Bestandes habe ich ausgelagert. Den Inhalt der meisten Bücher kann ich auf Anhieb nennen.
Seit 2001 schreibe ich selbst. Kurzgeschichten. Ein paar meiner Geschichten fanden Eingang in Anthologien und viele standen Internet. Seit 2004 lese ich in Vereinen, Gaststätten und Hotels.

Wenn ich ein Buch lese, bin ich neugierig darauf, wie der Autor schreibt. Man kann mit Worten genauso malen, wie mit einem Pinsel.
Ich bin Neugierig, was mir der Autor sagen will, was ihn zum Schreiben gerade dieses Buches angeregt hat. Das ist wie das Betrachten eines Gemäldes. Was ist die Aussage? Warum? Was lerne ich und kann es für mich, für mein Leben verwenden?

Der Autor offenbart sich in seinem Werk. Egal ob es ein Gedicht oder eine Geschichte ist. Genauso wie sich ein Verkäufer beim Verkauf offenbart. Eine Ware kann noch so gut sein: Wenn sich der Verkäufer nicht gut „verkaufen“ kann, wird er seine Ware nicht los. Es ist ganz egal was er verkauft: Einen Kleiderbügel, eine Versicherung, eine Kartoffel oder ein Buch.
Wenn in einer Lesung der „Vorlesende“ schlecht liest, ist das Buch für die Zuhörenden automatisch schlecht. Auch wenn der Inhalt noch so toll ist.

Und da wir Menschen Rudeltiere sind, singen und sprechen wir zusammen, lesen gern in Gemeinschaft, diskutieren und zwingen anderen Leuten auch gern einmal unsere Meinung auf.
Ich möchte mit meiner Meinung nur anregen. Lesen müssen SIE selbst!

© Georg Hans Schlitte 03.11.2010

Hans Rauscher - Was gesagt werden muss, aber nicht gesagt werden darf - ecowin

Cover-Ecowin-Rauscher-Ws gesagt werden mussCover-Ecowin-Rauscher-Ws gesagt werden mussRauscher analysiert in seinem Buch die gegenwärtigen Zustände in Europa bezüglich der Flüchtlingspolitik, der Rolle des Journalismus, der Zweiklassengesellschaft und über den neuen Krieg gegen Frauen.
Einer Politik, die die Regierungen an der Bevölkerung vorbei praktizieren. Schlaglichtartig streift er auch die Zustände auf anderen Kontinenten. Wohin führen uns die Politiker. Jetzt und in der Zukunft? Was wird aus Europa? Und ganz speziell aus dem deutschsprachigen Raum.

Es gibt zwischen den Regierungen und den Bewohnern Diskrepanzen, die Fragen aufwerfen, über die Niemand spricht – sprechen darf! Meinungsfreiheit? Warum darf man zu den Zuständen keine Fragen stellen? Wieso wird fragenden Bürgern der Gebrauch rechten Gedankengutes unterstellt, wenn sie berechtigte Fragen stellen?

Rauscher hat sein Buch geschrieben, als Wahlen anstanden. Er hat Prognosen aufgestellt, was werden würde wenn in Frankreich Le Pen, in Ungarn Orbán, in der Türkei Erdogan und Trump in den USA regieren. Einzelne Fragen hat die Geschichte bereits beantwortet.

Aber, wie geht es in der Flüchtlingspolitik weiter?
Die erste Welle der Flüchtlinge ist verebbt. Was passiert, wenn die Afrikaner massenweise über das Mittelmeer kommen?
Zurzeit leben in Europa einschließlich Russland etwa 740 Millionen Europäer. Denen stehen 1,4 Milliarden Afrikaner gegenüber. Die UNO hat errechnet, dass es im Jahr 2050 707 Millionen schnell alternde Europäer, aber 2,4 Milliarden Afrikaner geben wird!
Wenn die Afrikaner nach Europa drängen, wird das keine Zuwanderung wie bisher geben, sondern eine Völkerwanderung!

Schon Wilfried Bommert zeigte uns 2012 in seinem Buch „Bodenrausch“ was ua. in Afrika passiert (Wie sieht es zurzeit – jetzt aus? Ähnlich wie vor 2200 Jahren im alten Rom, bilden sich riesige Latifundien. Staaten verpachten und verkaufen landwirtschaftlich genutzten Boden an Konzerne in Ostafrika vom Sudan bis zum Kap. Was wird mit den Bauern, die dieses Land bis jetzt bestellt haben?) Jetzt wissen wir es – sie kommen nach Europa!


Da stellen sich die Fragen:
Wie viel Zuwanderung braucht Europa – Mitteleuropa – Deutschland?
Wie viel Zuwanderung verträgt Europa – Mitteleuropa – Deutschland?

Umfragen haben ergeben, dass der einfache Europäer keine weitere Zuwanderung will, vor allem nicht von Muslimen. Die Religion hat bei Muslimen einen höheren Stellenwert, als die Gesetze des Staates.
Es muss aber Zuwanderung geben, um unsere Länder – Völker am Leben zu erhalten!

Ein Widerspruch? Lesen Sie das Buch …

Georg Hans Schlitte 03.06.2017

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Portrait-Rauscher_c.jpgPortrait-Rauscher_c.jpgHans Rauscher wurde 1944 in Wien geboren. Dem Studium der Zeitungswissenschaften und Geschichte folgte die Via regia in den Journalismus. Hans Rauscher hat von journalistischer Natur aus etwas gegen halb durchdachte Schlussfolgerungen, politische Statements, die nur Geplapper sind und gegen schnelles politisches und argumentatives Kleingeld. Er war 1970 an der Gründung des Magazins Trend beteilig und ist seit 1997 Kolumnist bei der Tageszeitung „Der Standard“ sowie beim Wochenmagazin „Format“.

Hans Rauscher
Was gesagt werden muss, aber nicht gesagt werden darf
Ecowin Verlag
Format: 12 x 20 cm, 150 Seiten,
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7110-0066-8
E-ISBN: 978-3-7110-5123-3
Preis: 16,- EUR
Preis E-Book: 12,99 EUR

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Jutta Pillat, die aus der kälte kommen: porträtgedichte - chiliverlag

Das Buch
Cover - Die aus der Kälte kommenCover - Die aus der Kälte kommenDie aus der Kälte kommen - Chili verlagBiografisch gesehen kam die Autorin aus der Kälte der Nachkriegszeit. Die Folgezeit war bestimmt von der Kühle und den Stereotypen gesellschaftlicher Reden und Begriffswelten. Scheinbar war ihr Leben im Gleichmaß, bis Geburten und Sterben vieles durcheinander brachten.
Lange lag brach, was ans Licht wollte: nach dem Aushalten von Kälte die Suche einer möglichen Wärme. In oft wenigen lyrischen Zeilen entfalten sich ganze Geschichten, sie beschreiben reale Figuren in Augenblicksgeschwindigkeit.
Der Band porträtiert lyrisch in 5 Kapiteln mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten aus Kultur und Zeitgeschichte, aus Gegenwart und Vergangenheit, Orte durchlebter Reisen, Gesehenes aus der Bildenden Kunst, Situationen, die einen nachhaltigen Eindruck auf das lyrische Ich ausübten. Von Ernst Jandl, Marilyn Monroe, Iris Berben und Martin Luther bis hin zu persönlichen Beziehungen und besuchten Reiseorten reichen die in Worte gebannten Porträts und Eindrücke, immer auch die Vergänglichkeit allen Seins, das Verflüchtigende des Augenblicks im Bewusstsein.

Die AutorinDr. Jutta PillatDr. PillatDr. Pillat
Jutta Pillat ist gebürtige Leipzigerin und wohnt auch dort. Sie arbeitete als Lehrerin und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1990 promovierte sie über „Lyrisches Gestalten“ an der Pädagogischen Hochschule Leipzig. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände und ist regelmäßig im Poesiealbum neu der Gesellschaft fürzeitgenössische Lyrik e. V. vertreten.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Süßholz raspeln, Ausgewählte Gedichte, NONSENS oder WAS? Sprachspielereien, auch Übungen für junge Dichter, ein roter mund auf schnee, Lyrik aus der Angst, Grafik: Ina Pillat; Jana Twarok, Kinder schreiben Texte, Für alle, die kreativ schreiben und Kinder beim Schreiben begleiten wollen; Illustrationen von Romy Käßemodel, blaue stunde, Gedichte zu Gemälden von Uwe Pfeifer; mit 16 Abbildungen
Das Leben der Dinge; Bus- und Bahngeschichten, Mokka süß – war es denn Glück, Auf und ab in Europa, Reiseerzählungen, Stimmen für Leipzig, 34 Gedichte von Leipziger Autoren, Antworten auf einen Handstand, Anthologie
© chiliverlag 2017

chiliverlag 2017
92 Seiten, EURO 8,90
isbn 978-3943292558

Seit Jahren begegne ich Jutta Pillat bei vielen Gelegenheiten

Sei es im ‚Bührnheims Literatursalon Leipzig‘, wo sie in Anwesenheit des malenden Künstlers (Uwe Pfeifer) ihre Geschichten zu oder auch über Bilder vorstellte. Im ‚Touristik Center Leipzig‘ in der Eisenbahnstraße, wo mir ihre Geschichte „Mokka süß“ sich unvergesslich eingeprägt hat. Bei den ‚Dominikanerinnen von Bethanien‘ wurden ihre Märchen von den Zuhörern begeistert aufgenommen. In der ‚Stadtbibliothek Leipzig‘ bei der Buchprämiere „O Leipzig im Gedicht“. Im ‚Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig‘ im Gespräch mit Elia van Scirouvsky oder ... 

Immer ist es ein Erlebnis gewesen. Ein Erlebnis auch aus einem einfachen, aber auch besonderem Grund: 
Eine Geschichte, ein Gedicht schreiben ist die eine Sache. Es zu Gehör bringen, ein ganz andere! Bei Reimen ist es relativ einfach: Die Zeile endet mit dem Reim. Pause. Bei den Prosagedichten und den Geschichten ist es nicht so einfach! Der Vortragende muss den Text genau kennen, sich mit ihm identifizieren und Betonungen und Pausen an der richtigen Stelle setzen. 
Ein herunter genuddeltes Gedicht sagt nichts aus, kommt nicht an! Auch eine bei Zeitdruck „heruntergebetete“ Geschichte geht ins Leere. Dem Zuhörer muss Gelegenheit gegeben werden, was er hört zu verstehen, zu erleben.

Der Zuhörende darf auch nicht den Fehler machen, sich einfach so berieseln zu lassen. Der Leser über die Zeilen zu fliegen. 
Das WERK muss man in sich aufnehmen, überdenken, verstehen. Erst dann offenbart sich, was der Künstler ihm, ganz allein IHM zu sagen hat!

Bei Jutta Pillat stimmt Alles! Da kann ich mit gutem Gewissen sagen: ich bin dagewesen, war bei Jutta Pillat und habe etwas für mich mitbekommen.

Georg Hans Schlitte
Mitglied im Deutschen Verband der Pressejournalisten
Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

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Bildergalerie

! PALMÖL ist nicht nur im TANK – sondern auch in industriellen LEBENSMITTELN ! Für PALMÖL muss der REGENWALD sterben ! WAS TANKST DU – WAS ESSEN DEINE KINDER ?

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